Preisträger:innen

Unsere Preisträger sind herausragende Unternehmen und Persönlichkeiten, die durch ihr Engagement und ihre Innovationen einen wichtigen Beitrag für unsere Gemeinschaft leisten. Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die Preisträger:innen und ihre beeindruckenden Leistungen vor. Lassen Sie sich von ihren Geschichten und ihrem außergewöhnlichen Engagement inspirieren.

Unternehmen des Jahres 2026

„Wir müssen uns permanent verändern!“

Thomas Riedel erhält den Wuppertaler Wirtschaftspreis als „Unternehmen des Jahres“ – Riedel Communications sorgt seit fast 40 Jahren für reibungsfreie Verbindungen

„Doppelt hält besser!“ – unter dieses Motto könnte man die Verleihung des Wuppertaler Wirtschaftspreises 2026 an Thomas Riedel etwas lapidar zusammenfassen. Der Gründer und geschäftsführende Gesellschafter der Riedel Communications GmbH erhält nach 2003 in diesem Jahr zum zweiten Mal die renommierte Auszeichnung in der Sparte „Unternehmen des Jahres“. Damals firmierte die Firma noch unter dem Namen „Riedel Funk & Intercomtechnik“, heute führt sie einen englischsprachigen Namen, der in der Kommunikationsbranche weltweit bekannt ist.

Und auch wenn Thomas Riedel etwa „50 Prozent der Zeit“ im In- und Ausland geschäftlich unterwegs ist, sei die Auszeichnung in heimischen Gefilden immer noch etwas Besonderes. „Ich bin ja in Wuppertal geboren, habe hier mein Geschäft aufgebaut, lebe immer noch hier – die Stadt liegt mir schon sehr am Herzen“, erklärt der 1968 geborene Unternehmer. Deshalb sei es für ihn „auch eine ganz besondere Freude“, dass er und seine Firma nun erneut mit der Auszeichnung gewürdigt werden.

Was für Thomas Riedel zu Schulzeiten mit der Organisation von Schulpartys und der Bereitstellung der Technik im kleinen Maßstab begann, hat sich zu einem internationalen Geschäftsbetrieb und weltweiter Marktführerschaft entwickelt. 1987 – zwei Jahre vor dem Abitur - machte sich Thomas Riedel selbstständig, mittlerweile hat das von ihm gegründete Unternehmen schon so ziemlich jede große Veranstaltung auf der Welt betreut und für den reibungslosen Ablauf beim Einsatz der Intercom- und Videotechnik gesorgt: Der Eurovision Song Contest, Fußball-Weltmeisterschaften, Olympische Spiele, Musikfestivals wie Wacken oder Formel-1-Rennen stehen auf der Referenzliste. 

Vor allem der Sportbereich „ist in den letzten Jahren enorm gewachsen“, sagt Riedel. So betreut sein Unternehmen unter anderem die großen und umsatzstarken US-Sportligen Major League Baseball (MLB), National Football League (NFL), National Basketball Association (NBA) und National Hockey League (NHL). Und Riedel entwickelt und implementiert auch neue Technik wie die „Ref-Cam“, die bei der Fußball-WM eingesetzt wurde und jetzt auch in der Bundesliga Live-Bilder aus der Perspektive des Schiedsrichters direkt vom Spielfeld zeigt. 

Womit man schon bei einem entscheidenden Erfolgsrezept des Unternehmens angekommen ist: offen sein für Innovationen und neue, vielleicht auf den ersten Blick etwas ungewöhnliche Ideen. „Wir versuchen immer, auch unsere eigenen Produkte durch noch bessere abzulösen“, sagt Thomas Riedel. Unerlässlich sei es deshalb auch, mit Kunden oder Interessenten das Gespräch zu suchen und deren Vorstellungen und Bedürfnisse zu erfahren. „Wenn man versteht, was jemand braucht, dann kann ich auch Lösungen entwickeln, die ideal für die Kunden passen!“ Wer sich mit Kommunikationstechnik auseinandersetzt, muss auch immer wieder den persönlichen Austausch suchen. Riedel nennt diesen Ansatz „Umtriebigkeit“.

Im kommenden Jahr wird Riedel Communications 40 Jahre alt. Ausruhen auf seinen Lorbeeren kann und will sich der Firmengründer aber nicht. Um im internationalen Wettbewerb zu bestehen, muss man sich immer selbst hinterfragen und darf auch den Weg aus der Komfortzone nicht scheuen. „In diesem Geschäft kommt nichts von selbst. Wir müssen uns permanent verändern und schauen, wie sich die Dinge entwickeln“, sagt Riedel. 

Die Corona-Pandemie habe zum Glück nur kurzfristig zu einem Auftragsrückgang geführt, erinnert sich der Firmenchef. Danach habe das Geschäft schnell wieder das Niveau der Vorjahre erreicht und sich darüber hinausbewegt. Mittlerweile beschäftigt Riedel Communications rund 1100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Größter Standort mit etwa 500 Beschäftigten ist und bleibt die Firmenzentrale an der Uellendahler Straße – auf dem ehemaligen Quante-Gelände. Die Umsatzprognose für das laufende Jahr liegt bei 250 Millionen Euro.   

Die technische Betreuung von Veranstaltungen ist aber nur eines der Geschäftsfelder von Riedel: Hinzu kommt die Entwicklung und Herstellung von Kommunikationslösungen, die in der Produktion in Wuppertal gefertigt werden. Man biete den Kunden nicht nur eine Dienstleistung an, sondern entwickele dazu auch die Technik, die notwendig sei, um die Veranstaltungen auf dem technisch besten Stand über die Bühne zu bringen, erklärt Riedel. „Wir schauen immer über den Tellerrand hinaus und gehen mit den Produkten proaktiv auf die Kunden zu.“ Damit habe man bei den Intercom-, Glasfaser-, Funk- und Audionetzwerksystemen „technologisch die Nase vorn“. 

Und auch Neuakquisitionen gehören zum Geschäftsmodell. So erwarb Riedel im April 2026 den traditionsreichen Filmtechnik-Hersteller Arri (Arnold & Richter Cine Technik) in München. Durch den Kauf habe sich „das Geschäft in meiner Gruppe quasi verdoppelt“, erklärt er. Nun heißt es, Kontakt zum Filmbusiness knüpfen: „Ich darf jetzt zu Filmfestivals gehen, lerne etwas darüber, wie Hollywood und die Filmwirtschaft funktionieren.“ 

Thomas Riedel muss also weiter „umtriebig“ sein. „Bei mir persönlich wird auf jeden Fall keine Langeweile aufkommen“, gesteht er. 

Von Michael Bosse

https://www.riedel.net

Jungunternehmen des Jahres 2026

Nach der Forschung folgte die Firmengründung

Beratungsunternehmen BMU Energy Consulting erhält in diesem Jahr den Wuppertaler Wirtschaftspreis in der Sparte „Jungunternehmen“ 

Auch wenn die Bergische Universität Wuppertal für ihre Gründungsförderung und eine Vielzahl von Start-ups bekannt ist, kommt der BMU Energy Consulting GmbH eine Sonderrolle zu. Das Beratungsunternehmen ist das erste Start-up, das aus dem Lehrstuhl für Elektrische Versorgungstechnik der Uni hervorgegangen ist. Drei mittlerweile promovierte Energieversorgungstechniker – Michael Becker, Tobias Müller und Björn Uhlemeyer – hatten das Unternehmen im März 2023 gegründet, um Beratungsdienstleistungen für den Energiesektor anzubieten. Das ist aus ihrer Sicht nämlich ein Thema, das vor dem Hintergrund der anstehenden Energiewende und der Dekarbonisierung der Wirtschaft zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Für ihr Geschäftsmodell erhält die BMU Energy Consulting GmbH in diesem Jahr den Wuppertaler Wirtschaftspreis in der Kategorie „Jungunternehmen“. Der Impuls zur Gründung sei damals eine „spontane Idee beim Mittagessen gewesen, die wir dann weitergedreht haben“, erinnert sich Geschäftsführer Becker. „Wir haben damals gesehen, dass Themen, mit denen wir uns in Forschungsprojekten auseinandersetzen, drei bis vier Jahre später auch in der Praxis auftreten.“ So hatten sie bei ihrer Arbeit an der Uni zum Beispiel Forschungsprojekte im Bereich der energetischen Infrastruktur in Sachen Strom, Gas und Wärme verantwortet. 

Zum Zeitpunkt der Firmengründung hatten die drei Geschäftsführer in spe noch als wissenschaftliche Mitarbeiter an der Uni gearbeitet, zwei bereiteten sich auf die Promotion vor. Von ihrer Geschäftsidee waren die Junggründer aber überzeugt und wagten trotz guter Jobperspektiven auf dem Arbeitsmarkt den Sprung in die Selbstständigkeit. Zugleich sollte ihre Geschäftstätigkeit aber weiter „einen Bezug zur Uni und Forschung“ behalten, betont Becker. Deshalb habe man auch Prof. Dr.-Ing. Markus Zdrallek, Leiter des Lehrstuhls für Elektrische Energieversorgungstechnik an der Bergischen Universität, über die Pläne informiert. 

Prof. Zdrallek wurde „wissenschaftlicher Mentor“ der BMU Energy Consulting GmbH, zugleich fungiert er als vierter Gesellschafter, ist aber nicht ins operative Geschäft des Unternehmens eingebunden. „Die kommunale Wärmeplanung ist ein Schlüsselelement bei der Dekarbonisierung der Energieversorgung im Allgemeinen und der Wärmeversorgung im Besonderen. Die BMU Energy Consulting führt diese mittels wissenschaftlicher Methoden durch und betrachtet dabei insbesondere auch die Auswirkungen auf die Strom- und Gasnetzinfrastruktur“, erklärt er.

Die BMU Energy Consulting bietet Beratungsleistungen in den Bereichen Kommunale Wärmeplanung, Energieleitplanung, Quartiers- und Energiekonzepte sowie Wärmenetzplanung und Resilienz. Das Unternehmen nutzt Räumlichkeiten im Technologiezentrum W-Tec – sozusagen in Schlagweite zur Uni. 

Die drei Gründer stellten ihre wissenschaftliche Arbeit an der Uni im Laufe des Jahres 2023 zunächst auf Teilzeit um. Und das Geschäft lief so gut, dass das Start-up auch kontinuierlich Mitarbeiter gesucht und eingestellt hat. Mittlerweile arbeiten acht Menschen für die BMU Energie Consulting GmbH.

BMU steht dabei für die Anfangsbuchstaben der Nachnamen der Jungunternehmer. Ein wichtiger Aspekt bei der Zusammensetzung der Geschäftsführer spielen nach Angaben von Michael Becker auch die unterschiedlichen Ausbildungs- und Berufswege. Er selbst ist gelernter Elektrotechniker und studierter Maschinenbauer und hat auch schon als Unternehmensberater für Stadtwerke und Netzbetreiber gearbeitet. Tobias Müller ist Wirtschaftsingenieur, Björn Uhlemeyer gelernter und studierter Elektrotechniker, der bereits bei der Westnetz gearbeitet hat. Und alle drei haben einen Titel als „Dr.-Ing.“.  

Nach der Erstellung eines Businessplans waren die Gründer zudem schnell davon überzeugt, dass ihre Geschäftsidee dauerhaft trägt und „sich finanziert“. Sie verzichteten auf eine Förderung über ein Gründerstipendium, setzten aufs Eigenkapital und nahmen kein Bankdarlehen in Anspruch. „Die Firma gehört wirklich uns!“, freut sich Becker. Und der bisherige Geschäftsverlauf gibt ihnen Recht: „Bislang hatten wir kein Verlustjahr.“

Dabei ist die Konkurrenz, etwa im Bereich der Kommunalen Wärmeplanung, durchaus groß, räumt der Geschäftsführer ein. Deshalb setze man auf ein breites Portfolio, das auch Themen wie Infrastrukturplanung, klimaneutrale Energieversorgung in Quartieren oder intelligente Stromnetze umfasse. Auch das Thema „Resilienz“ – also die Bewahrung einer sicheren Energieversorgung – gewinne deutschlandweit an Bedeutung. 

Wichtig für das Renommee von BMU Energy Consulting sei auch die Mitarbeit an der im Juli 2025 veröffentlichten „dena-Verteilnetzstudie II“ der Deutschen Energie-Agentur gewesen, die die Herausforderungen und den Investitionsbedarf beim Umbau der deutschen Verteilnetze für Strom, Gas und Wärme auf dem Weg zur Klimaneutralität analysiert und bewertet. „Die Studie wird deutschlandweit gelesen“, betont Becker.

Dabei setze das Unternehmen auf Beratung, die die Interessen der Kunden in den Mittelpunkt stellt und keine Konzepte von der Stange anbietet. Bei der Planung von Energienetzen stelle man die Kostenfrage für die jeweiligen Versorgungsnetze in den Mittelpunkt und richte daran die weitere Planung aus. Durchsetzen werde sich das System, das „nicht nur klimaneutral, sondern am günstigsten ist“, ist sich Becker sicher. 

Auch wenn das Unternehmen bundesweit aktiv ist, liegt der Kundenstamm aktuell vor allem in NRW. Als Reverenz an den lokalen Standort hat sich BMU Energy Consulting übrigens einen Pinguin als Logo gewählt. Er ist zugleich ein Verweis auf Eigenschaften, die mit dem Pinguin verbunden werden: Als Seevogel ist er hervorragend an kalte Lebensräume angepasst und steht zugleich sinnbildlich für Zusammenhalt und Verbundenheit, also Eigenschaften, die auch die Beziehung der BMU zu ihren Kunden prägen.

Von Michael Bosse

https://bmu-energy-consulting.de

Stadtmarketingpreis 2026

„So einen Hype hätten wir niemals erwartet“

Markus Riedel und das Team vom „Open Ground“ erhalten den Wirtschaftspreis 2026 in der Sparte „Stadtmarketing“

Mit dem Wirtschaftspreis in der Kategorie „Stadtmarketing“ wird in diesem Jahr ein Projekt ausgezeichnet, das Wuppertal in einem Bereich im In- und Ausland bekannt macht, in dem die  Stadt bislang ein unbeschriebenes Blatt ist. Das „Open Ground“ am Döppersberg wurde zwar erst im Jahr 2023 eröffnet, hat sich aber schon einen Ruf als einer der weltweit führenden Musikclubs erarbeitet, der auch Besucherinnen und Besucher aus Metropolen wie London, New York oder Tokio für eine Nacht anlockt. In der Szene hat der Club Kultstatus erreicht, das renommierte „DJ Mag“ listete das „Open Ground“ unter die 100 besten Clubs der Welt auf.

Mit dem großen internationalen Echo und Vergleichen mit Clubs wie dem Berliner „Berghain“ muss Clubgründer Markus Riedel nun leben und darf zugleich den Fokus auf die tägliche Arbeit nicht verlieren. „Dass es so einen Hype um den Club gibt, hätten wir niemals erwartet“, sagt der 66-Jährige, der durch seine langjährige Zeit in Berlin die Szene der elektronischen Tanzmusik bestens kennt und gut vernetzt ist. Klar sei lediglich gewesen, dass die Gründung eines Clubs dieser Größenordnung ein Vorhaben ist, das sein Publikum in „ganz Nordrhein-Westfalen“ suchen muss. Dass die Resonanz nun weit über NRW hinausreicht, sei „total krass“. Und es ist auch so etwas wie eine Anerkennung dafür, dass der Umbau des ehemaligen Weltkriegsbunkers unter dem Wupperpark Ost immerhin sieben Jahre gedauert hatte.

Als wichtiges Erfolgsrezept machen Markus Riedel, seine Frau Christine und die weiteren Verantwortlichen vor allem den exzellenten Sound des Clubs verantwortlich, der bei den DJs für Furore sorgt und den Besuchern ein besonderes Klangerlebnis liefert. „Uns war die Akustik wichtiger als alles andere“, erklärt Markus Riedel. In dem ehemaligen Bunker wurde eine sogenannte Funktion-One-Anlage aus England eingebaut. Die Wände und Decken der beiden Clubräume sind mit eigens angefertigten Absorbern verkleidet, dahinter liegen bis zu 40 Zentimeter Mineralwolle. Schall, der sonst von harten Flächen zurückgeworfen würde, wird geschluckt.

Das Ergebnis: Der Bass ist körperlich spürbar, ohne dass ein Klangbrei entsteht. Zudem finden sich im „Open Gound“ auch noch eine Lobby, in der sich die Besucher bei leiserer Musik unterhalten können, ein Innenhof sowie ein großer Backstage-Bereich. Der ganze Club hat eine Größe von etwa 1400 Quadratmetern, bis zu 900 Leute passen dort hinein. 

Der Name „Open Ground“ versteht sich dabei auch als Programm: Zutritt erhält jeder und jede ab 18 Jahren, niemand muss einen besonderen Coolness-Faktor mitbringen, um hineinzukommen. Der Konsum von Drogen sowie das Fotografieren mit Smartphones sind allerdings verboten. Zudem sorgt ein Awareness-Team dafür, dass sich die Gäste beim Aufenthalt im Club angemessen verhalten und andere Menschen nicht belästigen.

Dass das Projekt am Döppersberg nun mit dem Wirtschaftspreis ausgezeichnet wird, „freut mich total“, betont Markus Riedel. Die Lorbeeren dafür möchte er dabei aber ausdrücklich nicht allein entgegennehmen. Er verstehe die Würdigung als Anerkennung für das gesamte Team, das hinter dem „Open Ground“ steht und das Projekt durch seinen Einsatz unterstützt: „Das hier ist keine One-Man-Show!“ Das gesamte Team – inklusive der Belegschaft des „Café 23“ am Wupperpark Ost – zählt fast 80 Personen.

Das Vorhaben ist zudem ein Familienprojekt. Markus Riedel hat es mit seinem Bruder Thomas angeschoben. Als Gründer und Geschäftsführer der Riedel Communications GmbH brachte Thomas Riedel als Investor die Finanzmittel mit, die für die Ausstattung des Clubs mit einer exzellenten Akustik notwendig sind. Für das technische Know-how bei der Ausstattung des Musikclubs sorgte neben Markus Riedel auch der Gründer des Berliner Plattenladens „Hard Wax“, Mark Ernestus, der zudem als externer Berater fungiert. Für die Buchung der DJs und die Gestaltung der Abende ist Kurator Arthur Rieger verantwortlich.    

Das „Open Ground“ versteht sich dabei als Musikclub mit einer breiten Palette aus Richtungen und Genres: Neben klassischen Spielarten wie Techno, House und Drum and Bass organisiert man auch Abende etwa mit Reggae, Soul, Funk und Disco. „Wir sind musikalisch breit aufgestellt“, erklärt Markus Riedel. Seitens der DJs gebe es mittlerweile so viele Anfragen, dass man diese „gar nicht mehr alle bewältigen kann“. Hauptveranstaltungstag für die Club-Nächte ist der Samstag – sie beginnen um 22 Uhr und enden um 6 Uhr morgens. Donnerstags ist der Club unter dem Motto „Open Lobby“ bei Gratiseintritt geöffnet. Der Club-Abend beginnt dann um 20 Uhr und endet um Mitternacht.   

Mit Blick in die Zukunft möchte Markus Riedel vor allem dafür sorgen, dass sich die Besucherzahlen auf einem höheren Niveau stabilisieren. „Im ersten halben Jahr war’s stellenweise noch nicht so voll“, mittlerweile sei die zwar Resonanz besser, aber noch ausbaufähig, erzählt er. Zudem habe sich das Ausgehverhalten in Musikclubs nach der Corona-Pandemie verändert. Clubs hätten es nicht mehr so leicht, Gäste anzulocken wie etwa noch vor zehn oder 20 Jahren. 

Von Michael Bosse

https://www.openground.club/de/